Schnelle Infos

EMPFOHLENE DAUER

4 Stunden

BESUCHER PRO JAHR

500000

VORAUSSICHTLICHE WARTEZEIT – STANDARD

30-60 mins (Stoßzeiten), 0-30 mins (Nebenzeiten)

Besuch planen

Schon gewusst?

Der Blackpool Zoo wurde 1972 auf dem Gelände des ehemaligen Stanley Park Aerodrome eröffnet, was die offene Gestaltung des Geländes erklärt.

Der Zoo beherbergt rund 1.000 Tiere aus etwa 125 Arten, darunter Säugetiere, Vögel, Reptilien und viele mehr.

Der Blackpool Zoo ist Mitglied sowohl der BIAZA als auch der EAZA und beteiligt sich an europäischen Zuchtprogrammen für bedrohte Arten.

Lohnt sich ein Besuch im Blackpool Zoo?

Der Blackpool Zoo vermittelt das Gefühl, in eine Oase der Ruhe einzutauchen, nur wenige Minuten vom Trubel der Küste entfernt. Die Atmosphäre ist offen, grün und familienfreundlich, mit breiten Wegen, Blick auf den See im benachbarten Stanley Park und den Geräuschen der Tiere, die aus der Ferne herüberwehen. Es ist weder gehetzt noch überfordernd; vielmehr ist es für ein gemächliches Schlendern konzipiert, bei dem Sie in Ihrem eigenen Tempo von Lebensraum zu Lebensraum gelangen.

Der Zoo wurde ursprünglich mit einem klaren Ziel vor Augen gegründet: Menschen die Tierwelt näherzubringen und Naturschutz sowie Bildung zu fördern, während gleichzeitig ein Ort geschaffen wurde, an dem Familien auf sinnvolle und zugängliche Weise mit Tieren in Kontakt treten können. Diese Mission prägt bis heute alles, was Sie hier sehen, von den großzügigen Gehegen bis hin zum Schwerpunkt auf gefährdeten Tierarten.

Der emotionale Gewinn ist einfach, aber stark: ein Gefühl der ruhigen Verbundenheit. Wenn man Gorillas, Großkatzen oder Elefanten aus nächster Nähe beobachtet, entwickelt bei den meisten Besuchern eine stille Wertschätzung für die Tierwelt, die noch lange nach ihrer Abreise anhält.

Lassen Sie es lieber sein, wenn Sie eine rasante, aufregende Attraktion erwarten oder weniger als 90 Minuten Zeit haben, da man dieses Erlebnis am besten in aller Ruhe über 2–3 Stunden hinweg genießt.

Was gibt es im Blackpool Zoo zu sehen?

Elephants walking in an enclosure at Blackpool Zoo.
Gorilla standing on grass at Blackpool Zoo.
Orangutan with baby at Blackpool Zoo on a rope structure.
Giraffe family standing near rocky enclosure at the zoo.
Lion walking in enclosure at Blackpool Zoo.
Ruffed lemur on a branch at Blackpool Zoo.
Penguin swimming underwater at Blackpool Zoo.
Kids watching penguins swim at Blackpool Zoo.
Family visiting Blackpool Zoo entrance with animal posters in background.
1/9

Projekt „Elephant Base Camp“

Das „Project Elephant Base Camp“ ist das größte Gehege im Blackpool Zoo und wurde speziell für die Pflege und den Alltag der asiatischen Elefantenherde konzipiert. Die Fütterungen und die sozialen Interaktionen sind regelmäßig von den Aussichtsplätzen im Innen- und Außenbereich aus zu beobachten, was diesen Bereich zu einem der meistbesuchten des Zoos macht.

Gorilla-Berg

Der Gorilla Mountain ist ein bedeutender Lebensraum für Westliche Flachlandgorillas und bietet Beobachtungsbereiche im Innen- und Außenbereich, in denen das Verhalten der Gruppen im Laufe des Tages verfolgt werden kann. Die sozialen Interaktionen und Bewegungsmuster ändern sich ständig, was diesen Bereich zu einem der spannendsten im Zoo macht.

Ausblick für die Orang-Utans

„Orangutan Outlook“ ist ein speziell für Orang-Utans gestalteter Lebensraum mit erhöhten Aussichtsplattformen, von denen aus man das Kletter-, Ruhe- und Beschäftigungsverhalten der Tiere beobachten kann. Die Bewegung zwischen den Strukturen und die Interaktion innerhalb der Truppe sind hier die Highlights.

Giraffe Heights

„Giraffe Heights“ ist ein offener Lebensraum im Savannenstil, in dem man die Giraffen von erhöhten Aussichtsplattformen und Fütterungsbereichen aus beobachten kann. Die Fütterungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Interaktionen aus nächster Nähe und machen diesen Bereich zu einem der meistfotografierten im Zoo.

Lebensraum für Großkatzen

Im „Big Cat Habitat“ leben Löwen und Tiger in großzügigen Gehegen, die so gestaltet sind, dass sie ihr natürliches Bewegungs- und Ruheverhalten fördern. Die Aktivität schwankt im Laufe des Tages, wobei die Fütterungszeiten die besten Beobachtungsmöglichkeiten bieten.

Lemurenholz

„Lemur Wood“ ist ein begehbarer Lebensraum, in dem sich frei lebende Lemuren in einer waldähnlichen Umgebung aufhalten. Die Bewegung durch den Bereich sorgt für häufige Begegnungen aus nächster Nähe und macht ihn zu einem der interaktivsten Bereiche im Zoo.

Pinguin-Pool

Der „Penguin Pool“ ist ein Lebensraum für Humboldt-Pinguine im Küstenstil, in dem das Schwimm-, Tauch- und Fressverhalten der Tiere sowohl von Aussichtsplattformen an der Oberfläche als auch von Unterwasser-Aussichtspunkten aus beobachtet werden kann. Die Unterwasseraufnahmen vermitteln einen klaren Einblick in die Bewegungsmuster.

Aktive Ozeane

„Active Oceans“ ist ein Indoor-Aquarium, dessen Schwerpunkt auf dem Leben unter Wasser und Meeresausstellungen liegt. Durch die Glasfenster lässt sich das Treiben unter der Oberfläche beobachten, was im Zoo ein gemächlicheres, auf das Beobachten ausgerichtetes Erlebnis schafft.

Dinosaurier-Safari

„Dinosaur Safari“ ist ein Themenpfad im Freien, auf dem lebensgroße Modelle prähistorischer Tiere entlang einer landschaftlich gestalteten Wanderroute aufgestellt sind. Sie stellt eine eher lockere, familienorientierte Attraktion innerhalb des gesamten Zoobesuchs dar.

Planen Sie Ihren Besuch entsprechend den Fütterungszeiten

Den ganzen Tag über finden in den wichtigsten Gehegen, darunter bei den Elefanten, Pinguinen und Großkatzen, Fütterungen und Vorträge der Tierpfleger statt, die zu den lebhaftesten und spannendsten Momenten des Besuchs zählen. Die Öffnungszeiten ändern sich täglich je nach Fahrplan; daher sollten Sie bei Ihrer Ankunft am besten die Aushänge überprüfen, um Ihre Route entsprechend zu planen.

Children observing a lion through glass at Blackpool Zoo.

So erkunden Sie den Blackpool Zoo

Planen Sie für einen entspannten Besuch etwa 3 bis 4 Stunden ein, da sich der Blackpool Zoo über mehrere Themenbereiche mit Besichtigungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich erstreckt. Ein kürzerer Besuch von etwa zwei Stunden ist möglich, beschränkt Sie jedoch auf die wichtigsten Highlights.

Empfohlene Route

Beginnen Sie am Basislager des „Project Elephant“, und setzen Sie die Tour dann durch den „Gorilla Mountain“ und zum „Orangutan Outlook“ fort. Begeben Sie sich weiter zu den Giraffenhöhen und zum Großkatzengehege, bevor Sie den Lemurenwald betreten. Besuchen Sie zum Abschluss „Penguin Pool“ und „Active Oceans“ und beenden Sie Ihren Rundgang bei „Dinosaur Safari“.

Unbedingt sehenswert

Projekt „Elefanten-Basislager“, „Gorilla-Berg“, „Giraffen-Höhen“, „Lemuren-Wald“ und „Pinguin-Teich“.

Optional

Die Dinosaurier-Safari und der Kinderbauernhof können bei Zeitmangel ausgelassen oder als weniger wichtig eingestuft werden, es sei denn, Sie besuchen den Park mit jüngeren Kindern. „Active Oceans“ ist ein ruhigerer Ort im Innenbereich, der sich für Pausen oder bei schlechtem Wetter eignet.

Geführter Kurs vs. Selbststudium

Der Zoo ist so angelegt, dass Sie ihn in Ihrem eigenen Tempo erkunden können, wobei die Wege zwischen den Gehegen deutlich gekennzeichnet sind. Eine festgelegte Route ist nicht erforderlich, und die meisten Besuche richten sich ganz natürlich nach der Aktivität der Tiere und den Fütterungszeiten.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Blackpool Zoos

    1. Juli 1972:
    Der Blackpool Zoo befindet sich auf einem 32 Hektar großen Gelände im Stanley Park. Die Eröffnungsfeier wird von Johnny Morris von Animal Magic geleitet, der zusammen mit dem Bürgermeister auf einem Elefanten eintrifft.
  • 1993: Der Zoo durchläuft eine administrative Umstrukturierung und gewinnt dadurch an operativer Flexibilität. Es werden ein neuer Eingangsbereich und neue Einrichtungen geschaffen, die den Beginn eines moderneren Besuchererlebnisses markieren.
  • 1999: Die Erweiterung geht weiter mit der Ankunft asiatischer Elefanten aus dem Staatlichen Zirkus Berlin. Lemur Wood entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Riesenschildkrötengeheges.
  • 2000–2002: Die umfassende Neugestaltung der Gehege begann im Jahr 2000 mit der Eröffnung des „Gorilla Mountain“, gefolgt von einem Gehege für Rotpandas im Jahr 2002.
  • 2003–2007: Veränderungen in der Unternehmensführung unter Grant Leisure Ltd im Jahr 2003 führten zu einer umfassenden Neugestaltung, darunter ein neues Eingangsgebäude (2005), die „Dinosaur Safari“ und „Amazonia“ (2006).
  • 2014–2015: „Orangutan Outlook“ wird als großes Gehege eröffnet, gefolgt von der Bildungsakademie im Jahr 2015 im ehemaligen Flugsicherungsturm.
  • 2017–2018: Der Zoo feiert bedeutende Meilensteine, darunter sein 45-jähriges Jubiläum und den 15-millionsten Besucher. Das „Project Elephant Base Camp“ wird 2018 als größtes Bauprojekt in der Geschichte des Unternehmens eröffnet.
  • 2019–2022: Neue Naturschutz- und Volierenanlagen werden eröffnet, darunter „World of Wings“. Im Jahr 2022 feiert der Blackpool Zoo sein 50-jähriges Jubiläum und plant gleichzeitig umfangreiche Neugestaltungen für die Bereiche Großkatzen, Pinguine und Einrichtungen.

Die Architektur des Blackpooler Zoos

Stil

Die moderne zoologische Landschaftsgestaltung konzentriert sich eher auf einladende, naturgetreue Lebensräume als auf formale architektonische Strukturen. Der Schwerpunkt liegt auf naturgetreuer Darstellung, Tierschutz und einem ungehinderten Blick auf die Tiere.

Materialien

Stahlkonstruktionen, Sichtfenster aus verstärktem Glas, Holzstege und eine aufwendige Landschaftsgestaltung sorgen für langlebige, naturnahe Lebensräume, die sowohl der Tierpflege als auch der Sichtbarkeit für die Besucher dienen.

Entwurfsansatz

Der Blackpool Zoo hat keinen einzigen Architekten; vielmehr ist er im Rahmen einer schrittweisen Gesamtplanung durch Zoodesigner und Lebensraumspezialisten entstanden. Jede größere Ausstellung ist als eigenständiger Bereich innerhalb der Gesamtanlage des Parks konzipiert.

Erfahrungsbericht

Das Design beseitigt herkömmliche Barrieren durch freie Sichtlinien, erhöhte Plattformen und verglaste Einfassungen und schafft so ein hautnahes und zugleich kontrolliertes Betrachtungserlebnis, das das Eintauchen in naturgetreue Umgebungen in den Vordergrund stellt.

Wer hat den Blackpool Zoo erbaut?

Der Stadtrat von Blackpool hat den Blackpool Zoo im Jahr 1972 im Rahmen einer kommunalen Freizeit- und Bildungsinitiative entwickelt und eröffnet. Der Zoo hat sich seitdem in mehreren Umgestaltungsphasen weiterentwickelt, die nicht von einem einzelnen Architekten, sondern von Zoologen und Lebensraumgestaltern geleitet wurden, wobei stets der Schwerpunkt auf modernem Tierschutz und einer besucherorientierten Ausstellungsgestaltung lag.

Häufig gestellte Fragen zum Blackpool Zoo

Ja, vor allem, wenn Sie gut gestaltete, begehbare Wildparks mit naturgetreuen Lebensräumen mögen. Der Zoo ist bekannt für seine Bereiche, in denen die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden können, wie beispielsweise das „Project Elephant Base Camp“ und den „Gorilla Mountain“, wodurch er ein spannenderes Erlebnis bietet als herkömmliche Gehege.

Weitere Infos